Infos Fallstudien/Buch

1. Herausgeber/Autoren

Dr. Othmar Baeriswyl, othmar.baeriswyl@hslu.ch
Prof. Dr. Sascha Götte, sascha.goette@hslu.ch
Studierendenteams des Moduls (eine Fallstudie pro Team)

2. Struktur und Arbeitstitel der Kapitel

(siehe Planungsunterlagen/Agenda des Moduls)

3. Zweck der Buchveröffentlichung

Zur hochaktuellen Thematik Krisenkommunikation und –management gibt es bisher im deutschsprachigen Raum noch keine Buchveröffentlichung mit aktuellen Fallstudien aus der Praxis. Im Rahmen des Zusatzmoduls Krisenkommunikation und –management werden die vermittelten Kompetenzen im Rahmen der Analyse von konkreten Krisen-fällen angewendet. Potenzielle Leser sind Manager aus der Unternehmenspraxis, Hochschuldozenten und Studenten aus unterschiedlichen Fachgebieten.

4. Formulierung der Titel

Die genaue Formulierung der Titel der einzelnen Beiträge bleibt den jeweiligen Autoren vorbehalten. Wir möchten alle Autoren darum bitten, neueste Erkenntnisse aus Forschung und Unternehmenspraxis in den Artikeln aufzunehmen.

5. Abgabe der Manuskripte und Veröffentlichung

Abgabe der Manuskripte bis 22. Mai 2020 in den ILIAS-Ordner «Abgabe Fallstudie». (Dabei enthält der Dateiname die Nachnamen der Autoren sowie die Fallnummer.) Nach Lektorat und Layoutanpassungen durch die Herausgeber erfolgt das „Gut zum Druck“ durch die Autoren, Veröffentlichung im Herbst 2020.

6. Umfang der einzelnen Kapitel

Pro Beitrag maximal zehn Seiten reiner Textteil mit maximal 4-5 Abbildungen (s/w), einem einleitenden Management Summary mit maximal 250 Worten und einer abschliessenden Autoreninformation mit maximal 75 Worten pro Autor. Orientieren Sie sich dabei an den ersten Bänden „Fallstudien zu Unternehmenskrisen“.

7. Seitenlayout (siehe auch Musterkapitel):
  • oberer/unterer/linker/rechter Rand jeweils 3 cm, Kopf- und Fußzeile jeweils 1,25 cm
  • im Blocksatz mit automatischer Silbentrennung
  • Zeichensatz: Garamond 14 normal
  • Kapitelüberschriften: Garamond 16 fett
  • Zeilenabstand: 6 Punkte
  • vor Kapitelüberschriften: 1,5 zeilig

Empfehlung: Benutzen Sie die Formatvorlagen von Word.

8. Zitierweise und Literaturverzeichnis (nach Zitationsstil apa, 4. Auflage deutsch; siehe Videocast «zitieren»):
  • Zitierweise in der Legende einer Abbildung (Beispiel: vgl. Baeriswyl, 2018, S. 92; Neue Zürcher Zeitung, 23. Dezember 2020)
  • Literaturverzeichnis am Ende des einzelnen Kapitels (Beispiel: Baeriswyl, O. (2018). Unternehmen am Pranger. Krisen und Kommunikation. Villars-sur-Glâne: mediata sa.)

Empfehlungen:

  • Nutzen Sie den apa-Checker und/oder ein Literaturverwaltungsprogramm wie Citavi oder Zotero, in dem Sie die deutschsprachige Version von apa einstellen können.
  • Orientieren Sie sich allenfalls an den Beiträgen in den Bänden 1, 2 und 3 «Fallstudien zu Unternehmenskrisen.
9. Vertrauenswürdige, empfohlene Quellen
  • NZZ Archiv (Datenbank, von der HSLU abonniert), Luzerner Zeitung, Basler Zeitung, usw. (siehe auch „zuverlässige Medien„)
  • swissdox.ch (Datenbank, von der HSU abonniert, umfassendes Archiv der in Schweizer Printmedien erschienenen Beiträge; eignet sich als Basis vergleichender Inhaltsanalysen von Schweizer Medien; beachten Sie beim Zitieren, dass das Originalmedien wie beispielsweise BLICK als Quelle angegeben wird)
  • statista  (Datenbank, von der HSLU abonniert, Statistiken, Untersuchungsergebnisse qualitativer Forschung weltweit)
  • Mediatheken des srf, zdf, ard und orf

Als Rechercheeinstieg sind Enzyklopädien wie der Brockhaus oder Wikipedia sicher hilfreich. Als Primärquellen in Beiträgen mit wissenschaftlichem Anspruch sind sie jedoch als Primärquellen verpönt, da man damit indirekt andeutet, dass man es bei einer oberflächlichen Enzyklopädierecherche belassen hat und nicht tief in die Problematik gedrungen ist.

10. Hilfestellungen zur Fallbearbeitung

Zur Bearbeitung eines Krisenfalls kann Ihnen der folgende Fragenkatalog eine Orientierungshilfe sein. Dabei ist zu beachten, dass nicht jede Frage für jeden Krisenfall in gleichem Masse relevant ist. Krisen sind einzigartig. Dasselbe gilt konsequenterweise für die Analyse derselben:

  • Was hat die Krise verursacht? Hatte es interne oder externe Gründe? Sind die Ursachen materieller oder immaterieller Art?
  • Wie haben die Medien kommuniziert? Welche Rolle spielte(n) das Internet, die Social Media? Haben die Medien sachlich berichtet? Haben Sie dramatisiert o-der skandalisiert? Wie lange und wie intensiv war die Berichterstattung?
  • Welche Rolle spielten die Mitarbeiter oder Zeugen im Kommunikationsprozess? Spielten die Meinungen von Gegnern/Kritikern eine Rolle? (Konflikt)
  • Welche Auswirkungen hatte die Berichterstattung auf die öffentliche Meinung, auf die Reputation respektive das Image des Unternehmens? Spielten dabei emotionale Aspekte wie Angst, Empörung oder Wut eine Rolle?
  • Wie waren die Reaktionen der Anspruchsgruppen? Kam es zu politisch-rechtlichen Reaktionen (Gerichtsprozess, Bussen, Verboten)? Wie reagierten die Mitarbeiter und die direkt betroffenen Kreise? Wie verhielt sich der Absatz-markt (Käuferverhalten)? Wie reagierte die Finanzwelt (Börsenkurs)?
  • War das Unternehmen auf die Krise vorbereitet? Welche Vorbereitung hat es getroffen? Hätte es die Krise mit entsprechenden Präventionsmassnahmen verhindern können?
  • Wie hat das Unternehmen während der Krise auf den verschiedenen Ebenen reagiert? Hat es etwas unternommen, um das Problem zu beheben? Wie und wann hat es gegenüber den Medien reagiert? Wie ist es mit den Social Media umgegangen? Hat es Experten oder Zeugen eingesetzt? Wie hat es sich gegenüber Gegnern verhalten (Konfliktmanagement)?
  • Was hat das Unternehmen nach dem Abflauen der publizistischen Krise unternommen?
11. Verwendung wissenschaftlicher Methoden

Für Analysen mit wissenschaftlichem Anspruch stehen ihnen je nach Fall und Fragestellung verschiedene Analysemethoden zur Verfügung. Zu den klassischen gehören die Inhaltsanalyse (Medienecho), die Befragung und das Interview. Setzen Sie möglichst solche Methoden ein. Wir beraten und unterstützen Sie sowohl bei der Wahl der Methode wie bei der Festlegung des Untersuchungsdesigns.